19 Mai 2017

Junge Wissenschaftler laden zu kulturhistorischem Seminar in Deutschland


Anfang September 2017 findet in Halle (Saale) ein kulturhistorisches Seminar statt, das dem Reformationsjubiläum gewidmet ist. Es werden Studenten, Doktoranden und junge Wissenschaftler dazu eingeladen, teilzunehmen, sowie führende Forscher verschiedenster Geschichtsaspekte, der Kultur und Sprache der Russlanddeutschen.

Im Jahr des Reformationsjubiläums wird dem religiösen Leben der ethnischen Deutschen, die im 18. und 19. Jahrhundert in das russische Imperium eingewandert sind, besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Die Organisatoren des Seminars sind der Internationale Verband der deutschen Kultur und der Jugend- und Studentenring der Deutschen aus Russland in Kooperation mit dem Institut für ethnokulturelle Bildung (BiZ) sowie der Internationalen Assoziation der Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen.

Im Rahmen kulturhistorischen Seminars wird in folgenden wissenschaftliche Arbeitsgruppen gearbeitet:

Die Arbeitsgruppen werden von Experten aus Russland und Deutschland, führenden Spezialisten in russlanddeutscher Geschichte und Kultur,  geleitet. Die Teilnehmer des Seminars stellen ihre wissenschaftliche Recherchen und Projekte vor und werden in Zukunft zur Realisierung ethnokultureller und historischer Projekte des IVDK und BiZ eingeladen.

Das Programm beinhaltet Rundgespräche in den Arbeitsgruppen: Aktuelle Probleme der russlanddeutschen Geschichte, Eröffnung einer Kunstausstellung Russlanddeutscher und die Präsentation neuer Bücher, die dem 500. Reformationsjubiläum und dem Luthertum gewidmet sind, Videomaterial über die Kultur und nationale Traditionen der Russlanddeutschen.

Arbeitssprachen des Seminars sind Deutsch und Russisch. Alle Ausgaben wie beispielsweise Anfahrt, Essenskosten und Unterkunft übernimmt der Organisator.

Die Anmeldedaten zur Teilnahme am kulturhistorischen Seminar werden in Kürze bekannt gegeben.

 

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