11 April 2018

Heinrich Martens nimmt an Sitzung der Föderalen Agentur für Nationalangelegenheiten teil


Am Donnerstag, den 5. April, fand eine erweiterte Sitzung der Föderalen Agentur für Nationalangelegenheiten Russlands statt. In der Sitzung wurde die Umsetzung der Landespolitik erörtert, die Ergebnisse der Arbeit der Agentur im vergangen Jahr analysiert und Pläne für 2018 erstellt.

An der Sitzung nahmen teil: Der stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung Magomedsalan Magomedov,  Agenturleiter Igor Barinov, der Vorsitzende des Komitees des Föderationsrates sowie des Ausschusses der Föderaler Dienste für Regionalpolitik, lokaler Selbstverwaltung und Angelegenheiten Nordrusslands Oleg Melnitschenko, der Vorsitzende des Komitees der Staatsduma für Nationalangelegenheiten Ildar Gilmutdinov, Mitglieder des Präsidialrates, Mitglieder des öffentlichen Rates der föderalen Agentur sowie Leiter der Regionalverwaltungen in Fragen der Nationalpolitik sowie Experten.

Der Vorsitzende der Kommission für die Erhaltung und Entwicklung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt der Völker der Russischen Föderation im Präsidialrat, Präsident der FNKA der Russlanddeutschen Heinrich Martens hielt eine Rede, in der er betonte, dass die deutsch-russische Regierungskommission heutzutage  der einzige effektive zwischenstaatliche Mechanismus für deutsch-russische Zusammenarbeit sei. Insbesondere im Rahmen der Regierungskommission konnten Kultur- und Wirtschaftszentren für Russlanddeutsche eröffnet werden, die in ihren Regionen bereits eine wichtige Rolle spielen. Diese Zentren spiegeln die Interessen der Russlanddeutschen wieder und dienen den Interessen der Regionen: Sie tragen  zur Harmonisierung der interethnischen Beziehungen sowie zur Entwicklung der kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Regionen innerhalb  Russlands  - und den Beziehungen zu  Deutschland bei.

Im Jahr 2016 wurde in Omsk das Kultur- und Geschäftszentrum der Russlanddeutschen eröffnet, im Jahr 2017 in Kaliningrad. Es ist die Eröffnung eines solchen Zentrums in Moskau geplant. Derzeit laufen Verhandlungen für ein Zentrum in Jekaterinburg.

Martens erwähnte auch die innovativen Methoden der föderalen Agentur, insbesondere der ProRF-Bewegung, die zu einer starken Plattform gewachsen ist. Der Präsident der FNKA der Russlanddeutschen sprach über die Ergebnisse der 1. Internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz "Volksdiplomatie. Partnerschaft öffentlicher Organisationen", die vom 13. bis 14. Februar 2018 in Moskau stattfand.

Es wurde erwähnt, dass alle Erfolge der letzten Jahre nur dank der konstruktiven Zusammenarbeit mit den staatlichen Organen, der Unterstützung der Präsidialadministration der Russischen Föderation, der föderalen Agentur und einer Reihe anderer Partner möglich gewesen sei.

Im Auftrag der Föderalen national-kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen wurden folgende Vorschläge für die öffentliche Erklärung der Ziele und Aufgaben der föderalen Agentur für 2018 gemacht: Zivilgesellschaftliche Einrichtungen, um die Nationalpolitik der Russischen Föderation bis 2025 zu unterstützen. Und die Entwicklung der Aktivitäten des Regierungskommission zu Fragen der Russlanddeutschen, um die ethnisch-kulturelle und sozialwirtschaftliche Entwicklung der Deutschen in Russland zu unterstützen.

Rubrik: Partnerschaften, Regierungskommission

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