27 September 2018

Das Kommuniqué der XXIII. Sitzung der Regierungskommission unterzeichnet


Am 26. September wurde in Kaliningrad das Kommuniqué der XXIII. Sitzung der Deutsch-russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen unterzeichnet. Vertreter beider Länder haben die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit im vergangenen Jahr, sowie die Pläne für die weitere Tätigkeit besprochen.

Die Kommission hat die Maßnahmen zur Unterstützung der Russlanddeutschen im Jahr 2017 positiv bewertet. Im Laufe des Jahres wurden in 49 Regionen Russlands insgesamt 4200 ethnokulturelle, soziale, historische Projekte sowie Sprach-, Jugend-, Informations- und Partnerschaftsinitiativen durchgeführt.

Als eine der Entscheidungen der Regierungskommission in diesem Jahr wurde festgelegt, den Prozess des Wechsels der Vermittlerorganisation im Jahr 2019 zu beginnen. Die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), die mehr als 20 Jahre als Mittler zwischen den russlanddeutschen Organisationen und den deutschen Staatsbehörden aufgetreten war, schließt 2019 ihre Tätigkeit in diesem Bereich.

Die Kommission war besonders angetan von der Arbeit auf dem Gebiet der ethnokulturellen Projekte, sowie von der Arbeit der Kultur- und Geschäftszentren der Russlanddeutschen, die in den letzten Jahren in Omsk und Kaliningrad eröffnet wurden. Als besonders erfolgreiche Projekte der Selbstorganisation der Russlanddeutschen wurden in den Jahren 2018-2019 den Gesamtrussischen Wettbewerb „Russlands herausragende Deutsche“, den Großen Katharinenball, den Wettbewerb „Freunde der deutschen Sprache“, verschiedene kulturhistorische Seminare und Konferenzen, das Kultur- und Geschäftsforum „Made by Deutschen in/aus Russland“ genannt. All diesen Initiativen werden auch weiter von der Regierungskommission unterstützt.

Rubrik: IVDK

NACHRICHTEN
ARCHIV