Die Jury und das Organisationskomitee des Wettbewerbs haben die Ergebnisse in fünf der sechs Nominierungen zusammengefasst. Die Ergebnisse der Nominierung „Die besten Projekte im Verlagswesen“ werden nach dem 20. Juli bekannt gegeben. Wir gratulieren denjenigen, die bereits gewonnen haben!
In diesem Jahr wurden 64 Bewerbungen aus 31 Regionen Russlands eingereicht. Am beliebtesten waren die Nominierung im Bereich der Kultur und Kunst sowie die Nominierung „Die besten Projekte im Verlagswesen“.
Hiermit veröffentlichen wir die Liste der Gewinner des Jahres 2022!
Die Nominierung „Die besten Projekte im Bereich Kultur und Kunst“:
„Geschichte durch das Leuchten“ – Polina Achmetowa (Tomsk).
Es soll ein einzigartiges Sujet mit Hilfe von Leuchtbildern erschaffen werden, das auf Geschichten von Russlanddeutschen basiert, insbesondere auf Erinnerungen an Weihnachtsfeiern in der Familie und auf der Geschichte „Daljokoe detstwo“ (dt.: Die ferne Kindheit) von Tatjana Morosowa. Außerdem werden die kurzen Leuchtaufführungen „Geschichte durch das Leuchten“ in dem Russisch-Deutschen Haus in Tomsk und dem Unterhaltungszentrum „Aelita“ inszeniert und Workshops zur Leuchtmalerei organisiert.
Radiosendereihe „Berühmte Deutsche aus Tatarstan“ – Deutsche Autonome Organisation und Kulturzentrum „Ajaris“, Projektleiterin Tatjana Michajlowa (Kasan).
Es wird eine Radiosendereihe mit dem Titel „Berühmte Deutsche aus Tatarstan“ produziert und im Bim Radio – einem Radiosender aus Kasan – ausgestrahlt, die auch in Tatarstan zu hören sein wird.
Puppe in deutscher Tracht – Swetlana Lipowka (Sankt Petersburg).
Swetlana wird eine Kollektion von Puppen in deutscher Nationaltracht entwerfen und sie auf Ausstellungen und Workshops zeigen.
Entwicklung eines Brettspiels für junge Menschen über die Geschichte und Kultur der Wolgadeutschen – Lokale National-Kulturelle Autonomie der Deutschen im Stadtkreis Marx des Gebietes Saratow, Projektleiterin Natalja Meidt (Marx).
Die Mitglieder der Autonomie werden das Brettspiel „Rate mal!“ über die Geschichte und Kultur der Wolgadeutschen entwickeln.
Reihe von kulturellen und bildenden Videovorträgen „Das Kirchenjahr“ – Autonome gemeinnützige Organisation „Kultur- und Geschäftszentrum: Deutsch-Russisches Haus Omsk“ (Omsk).
Das DRH in Omsk wird ein detailliertes Programm mit kulturellen und bildenden Videovorträgen gemäß dem Kirchenkalender sowie didaktisches Material zu jedem Vortrag erarbeiten. Die Vorträge werden alle Ereignisse des Kirchenjahres von der Adventszeit bis zur Vorweihnachtszeit abdecken, sodass alle wichtigen religiösen Feiertage der Russlanddeutschen abgedeckt und die Materialien in die Arbeit der Begegnungszentren integriert werden können.
Reihe von Kurzfilmen über Russlanddeutsche in Sibirien „Dwischenije w istorii“ (dt.: Die Geschichte der Bewegung) – Ludmilla Russakowa (Sankt Petersburg).
Ludmilla wird eine Serie von drei Kurzfilmen über Russlanddeutsche in Sibirien mit dem Titel „Die Geschichte der Bewegung“ drehen. Es handelt von den Nachkommen der Trudarmisten, von Museen über Russlanddeutsche in Sibirien sowie von der deportierten deutschen Familie der Sängerin und Schauspielerin Marjana Guds aus Krasnojarsk.
Geschichte der Russlanddeutschen in 5 Minuten – Assoziation der gesellschaftlichen Organisationen der Deutschen aus Moskau für die Entwicklung der wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen, Projektleiter Alexandr Selenin (Moskau).
Die Assoziation wird eine Reihe von kurzen Videos über die Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen zur Popularisierung und Stärkung eines positiven Images der Russlanddeutschen im Internet und in den Medien entwickeln. Im Rahmen des Projekts wird eine Reihe von Videos (Dauer 3-5 Minuten) über die Geschichte des Auftauchens der Deutschen auf dem Territorium Russlands erstellt – von den ersten Siedlern bis zur Gegenwart. Jedes Video wird anschauliche 2D-Grafiken und Kommentare des Sprechers enthalten, der den visuellen Teil mit Fakten und Argumenten begleitet.
Die Nominierung „Die besten Projekte im Bereich Bildung“:
„Weihnachtstraditionen für Familien“ – „Öffentliche Organisation: Städtische Deutsche National-Kulturelle Autonomie in Noworossijsk“, Projektleiter Jaroslaw Artosej (Noworossijsk).
Es soll das feierliche Programm „Weihnachten mit dem Weihnachtsmann“ erstellt werden. Dazu gehören interaktive Spiele, Musikwettbewerbe und Spiele für Kinder mit Verwendung der deutschen Weihnachtstracht.
Kinderfabrik – Technopark für Kinder „Quantorium“ (Städtische Autonome Institution „Innovatives Jugendzentrum des Urals“), Projektleiter Artjom Wibe (Krasnoturjinsk).
Es soll ein kurzes Bildungsprogramm entwickelt werden, welches acht Unterrichtseinheiten in Form eines Workshops über vier unter den Russlanddeutschen weitverbreiteten Handwerken umfasst: Weben, Kochen, Spielzeugherstellung und Bauwesen. Die Kinder werden alle vier Handwerke kennenlernen, stellen ihre eigenen Sachen her und am Ende werden die besten Handarbeiten auf dem Abschlussfest – der Messe für das Handwerk der Russlanddeutschen im Ural – präsentiert.
Elektronische Datei mit Aufgaben zur Geschichte der Russlanddeutschen „Geschichte 4 in 1“ – Jewgenija Gamowa (Omsk).
Jewgenija wird 16 Lektionen und Fragen zur Geschichte der Russlanddeutschen entwickeln, um eine elektronische Datei für den Unterricht in ethnokulturellen Kinder- und Jugendprojekten zu erstellen.
Elektronische Datei mit ethnokulturellen Aufgaben „Russlanddeutsche in einer Fallstudie“ – Kristina Golland (Omsk).
Es soll eine elektronische Datei mit ethnokulturellen Aufgaben auf der Grundlage der Fallstudienmethode erstellt und ethnokulturelle Treffen unter Verwendung dieser Datei durchgeführt werden.
Ethnokulturelles didaktisches Lehrmittel „Hallo, Deutsch!“ – Öffentliche Organisation „Deutsche National-Kulturelle Autonomie in Tscheljabinsk“, Projektleiter Alexandr Miller (Tscheljabinsk).
Es soll das ethnokulturelle didaktische Lehrmittel „Hallo, Deutsch!“ erstellt werden. Dabei handelt es sich um einen interaktiven Kalender für Vorschulkinder, Grundschüler und Kinder in Kinderklubs der Russlanddeutschen, die anfangen, die deutsche Sprache zu lernen und sich mit der Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen vertraut zu machen.
Die Nominierung „Die besten Projekte im Bereich der Entwicklung der Zivilgesellschaft“:
Beschleunigung der kulturellen und geschäftlichen Zusammenarbeit der Russlanddeutschen – Assoziation der gesellschaftlichen Organisationen der Deutschen aus Moskau für die Entwicklung der wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen, Projektleiterin Natalja Сhretschkowa (Moskau).
Die Assoziation möchte mindestens fünf gemeinsame Projekte bis Dezember 2022 durch Vertreter der Künstlervereinigung der Russlanddeutschen und des Business-Klubs der Russlanddeutschen zur Stärkung der horizontalen Kooperation zwischen diesen Organisationen schaffen.
Wie wird man besser? Gebrauchsanweisung – Gesellschaftliche Stiftung „Altaier Jugendfond“, Projektleiter Denis Matis (Barnaul).
Es sollen Informationsinhalte im Bereich der persönlichen Entwicklung und der Entwicklung von Nichtregierungsorganisationen sowie des sozialen Unternehmertums durch kurze Videos für Russlanddeutsche erstellt und verbreitet werden.
Die Nominierung „Die besten Projekte im Bereich Sport“:
Eine Reihe von Kultur- und Sportveranstaltungen in Anapa und Krasnodar – Öffentliche Organisation „Städtische Deutsche National-Kulturelle Autonomie in Anapa“, Projektleiter Ruslan Weber (Anapa).
Die Autonomie wird Kultur- und Sportveranstaltungen in Krasnodar in der Saison 2022 unter Beteiligung des russlanddeutschen Fußballklubs „Stern“ vorbereiten.
HINWEIS! Alle Projekte können frühestens im 3. Quartal des Jahres 2022 nach der endgültigen Genehmigung der Anmeldeunterlagen (einschließlich des Finanzplans des Projekts) durch den „Internationalen Verband der deutschen Kultur“ und der Unterzeichnung eines Finanzierungsvertrages in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses durchgeführt werden.
Übersetzt aus dem Russischen von Evelyn Ruge
