In Swetlogorsk wurde über die Zukunft der Sprach- und ethnokulturellen Klubs der Russlanddeutschen diskutiert


Ende Februar fand in Swetlogorsk ein zweitägiges Arbeitstreffen für Leiter von Klubs der Freunde der deutschen Sprache sowie ethnokulturellen Klubs aus Kaliningrad und dem Gebiet Kaliningrad statt. Dabei kamen Experten zusammen, die mit Kindern und Erwachsenen arbeiten, um Fragen der Entwicklung sprachlicher und kultureller Aktivitäten zu erörtern.

Das jährlich stattfindende Arbeitstreffen hat sich zu einer wichtigen Plattform für den Erfahrungsaustausch, die Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen und die Suche nach neuen Arbeitsformaten in den Klubs entwickelt. In diesem Jahr wurde das Projekt von derSprachbetreuerin Elisaweta Selinskaja geleitet und konzentrierte sich vor allem auf praktische und inhaltliche Aspekte der Klubarbeit.

Am ersten Tag trafen sich die Teilnehmer mit Anastasia Jurkina, Referentin am Institut für ethnokulturelle Bildung. Sie stellte verschiedene Ansätze für die Arbeit mit Biografien und Werken bedeutender Persönlichkeiten der Russlanddeutschen vor und zeigte, wie Märchen und Sprichwörter effektiv in den Unterricht von Kinderklubs integrieren werden können, um das Sprachenlernen lebendig und spannend zu gestalten.

Der zweite Tag war der ethnokulturellen Komponente der Sprach- und Klubarbeit gewidmet. Julia Sosljuk präsentierte den Teilnehmern ihre eigenen Materialien, die helfen, die Geschichte der Russlanddeutschen in Russland anschaulich und strukturiert zu vermitteln. Dieses Format bietet den Klubleitern eine universelle historische Grundlage, die sich flexibel an verschiedene Altersgruppen anpassen lässt.

Das Treffen endete mit einer gemeinsamen Diskussion über die Perspektiven der weiterenEntwicklung der Klubarbeit. Die Teilnehmer formulierten konkrete Schritte zur Stärkung der sprachlichen und ethnokulturellen Arbeit in der Region und betonten die Bedeutung eines regelmäßigen fachlichen Dialogs.

Das Projekt wurde mit Unterstützung des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur im Rahmen des Unterstützungsprogramms der Russlanddeutschen durchgeführt

Übersetzt aus dem Russischen von Evelyn Ruge