Das Deutsch-russische Haus in Omsk leistet soziale Hilfe für bedürftige Russlanddeutsche


Im Gebiet Omsk leben mehr als 50 000 Russlanddeutsche, darunter 2 000 über 90 Jahre alt sowie 600 Behinderte deutscher Nationalität. Die meisten Bedürftigen können sich teure Medikamente, Orthopädie und medizinische Versorgung nicht leisten. Solche Unterstützung ist demnach für Menschen mit niedrigem Einkommen unerlässlich.

Seit vielen Jahren führt das Kultur- und Geschäftszentrum „Deutsch-russisches Haus in Omsk“ eines der bedeutendsten Projekte für soziale Arbeit durch - „Medizinische Hilfe für bedürftige Russlanddeutsche“. Im zweiten Quartal 2022 erhielten 22 bedürftige Russlanddeutsche aus den Bezirken Isilkul, Asowo, Moskalenki und der Stadt Omsk Hilfe im Wert von mehr als zweihunderttausend Rubel.

„Es gibt mehr Leute, die diese Art von Hilfe beantragen, als wir in der Tat versorgen können, also wir müssen eine Reihenfolge festlegen.

Sehr oft können sich bedürftige Senioren alle Medikamente, die sie brauchen, nicht leisten.

Im Mai wandte sich an uns eine russlanddeutsche Frau bezüglich eines Hörgeräts. Wir sind sehr froh, dass wir ihr in dieser Angelegenheit helfen konnten. Jetzt hört sie alles und kann sich noch aktiver an ethnokulturellen Veranstaltungen des deutsch-russischen Hauses beteiligen“, teilt die Direktorin des Hauses und Leiterin sozialer Projekte, Jelisaweta Graf, mit.


Die Projekte zur sozialen Hilfe für bedürftige Russlanddeutsche werden mit finanzieller Unterstützung des Internationalen Verbandes der Deutschen Kultur durchgeführt.

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