13 Februar 2018

Eröffnung der Konferenz für Volksdiplomatie in Moskau

Rüdiger Freiherr von Fritsch

Heute, am 13. Februar, findet in der Gesellschaftlichen Kammer der Russischen Föderation die offizielle Eröffnung der internationalen wissenschaftlichen Konferenz „Volksdiplomatie. Partnerschaft gesellschaftlicher Organisationen der Russlanddeutschen aus Russland, Deutschland und der GUS“ statt. Vertreter verschiedener gesellschaftlicher und staatlicher Organe Russlands hielten Ansprachen. Auch der außenordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation, Rüdiger Freiherr von Fritsch, begrüßte die Gäste der Konferenz.

Als erster sprach Sergej Ordschonikidse, stellvertretender Sekretär der Gesellschaftskammer. Er erwähnte dabei die Bedeutung von Veranstaltungen, um die Partnerschaftsbeziehungen zwischen gesellschaftlichen Organisationen in Russland und anderen Staaten zu stärken, und wünschte allen Konferenzteilnehmern eine erfolgreiche Zusammenarbeit und praktische Resultate.

Des Weiteren trat Anatolij Viktorow, Direktor des Departments für humanitäre Zusammenarbeit und Menschenrechte im Russischen Außenministerium, mit dem Grußwort des Außenministers der Russischen Föderation Sergej Lawrow auf die Bühne.

Anatolij Viktorow

Im Namen der deutschen Bundesregierung begrüßte alle Teilnehmer der Konferenz Rüdiger Freiherr von Fritsch und bedankte sich herzlich für die Einladung, insbesondere bei der Organisation der Russlanddeutschen, „die immer solche große und wichtige Veranstaltungen organisiert“.

Er sprach zum Thema der Konferenz – der Volksdiplomatie und über die Zivilgesellschaft, die sich in jedem Staat frei entfalten und sollte. „Die Zivilgesellschaft ist kein Instrument des Staates. In vielen ist es die Verpflichtungen des Staates die Bedingungen zu schaffen, dass die Zivilgesellschaft sich wie vereinbart frei und ungehemmt entfalten kann. Nur wenn wir diese Voraussetzung schaffen, können wir das erreichen, was wir so dringend brauchen mit der Herstellung von vertrauen“. Er freute sich, dass vor allem die Russlanddeutschen so aktiv in diesem Bereich mitarbeiten.

Reden hielten ebenso Michail Mischin, Stellvertretende Leiter der Föderalen Agentur für Nationalitätenangelegenheiten Russlands, Konstantin Kossatschow, Vorsitzender des Ausschusses des Föderationsrates der RF für internationale Angelegenheiten, Leonid Slutzkij, Vorsitzender des Ausschusses der Staatsduma der RF für internationale Angelegenheiten, Ildar Gilmutdinow, Vorsitzender des Ausschusses der Staatsduma der RF für Nationalitätenangelegenheiten sowie Vitalij Sutschkow, Leiter des Departments für nationale Politik und überregionale Beziehungen der Stadtverwaltung Moskau.

Heinrich Martens

Des Weiteren fand eine Podiumsdiskussion „Die Rolle der zivilbürgerlichen Volksdiplomatie in der Zusammenarbeit zwischen Staaten und Völkern“ statt. Hier trat mit einem Impulsvortrag Heinrich Martens, der Vorsitzende der Kommission für Fragen der Pflege und Entwicklung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt der Völker Russlands des Präsidialrates für zwischennationale Beziehungen und Präsident der Föderalen national-kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen auf.


Zur Veranstaltung:

Die internationale wissenschaftliche Konferenz „Volksdiplomatie. Partnerschaft gesellschaftlicher Organisationen der Russlanddeutschen aus Russland, Deutschland und der GUS“ findet in Moskau vom 13. bis 14. Februar statt.

Die Konferenz hat die Erhaltung und Festigung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt der russischen Völker sowie ein positives Image des Landes auf internationaler Ebene zum Ziel.

Organisatoren: die Föderale national-kulturelle Autonomie der Russlanddeutschen, das Institut für ethnokulturelle Bildung – BiZ, mit Unterstützung der Fördermaßnahmen des russischen Präsidialamts für die Entwicklung einer bürgerlichen Gesellschaft, des Russischen Außenministeriums, der Föderalen Agentur für Nationalitätenangelegenheiten sowie der Staatsduma der RF.

Rubrik: Partnerschaften

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