02 Oktober 2017

Föderales Amt für Nationalitätenangelegenheiten: „Es gibt nicht ein Gebiet der russischen Kultur, in dem Russlanddeutsche nicht vorkommen“


Im Rahmen der Eröffnung der V. internationalen wissenschaftlich-praktischen Sprachkonferenz zum Thema „Lebenslanges Sprachenlernen: Motivation. Potenzial. Modelle“ trat Abdulgamid Bulatow auf, Leiter des föderalen Amts für Nationalitätenangelegenheiten.

„Die Russlanddeutschen vereinigen sich mit anderen Nationen unseres Landes, und hat vor allem mit dem russischen Volk eine jahrhundertelange gemeinsame Geschichte: es gibt nicht ein Gebiet der russischen Kultur, in der Russlanddeutsche nicht vorkommen. Sie haben sichtbaren Einsatz in die Entwicklung des russischen Staates geleistet“, sagte Abdulgamid Bulatow. 

Abdulgamid Bulatow hob hervor, dass es in der gemeinsamen Geschichte schwierige Perioden, dramatische und tragische Seiten gab. Doch trotz der Vergangenheit müsse man sich neuen Aufgaben stellen. „Eine unserer besonderen gemeinsamen Aufgaben ist die Erhaltung und Entwicklung ethnokultureller Vielfalt sowie die Festigung einer russischen staatlichen Identität. Deshalb müssen wir, wenn wir darüber reden, uns daran erinnern, dass alles ein Teil des gesamtrussischen Kulturerbes ist“. 

Heute habe eine Epoche begonnen, die neue Herausforderungen mit sich bringt, neue Aufgaben und Ärgernisse. Deshalb hoffe er, dass die Russlanddeutschen auch weiterhin eine große Rolle in Russland spielen werden. 


Die V. internationale wissenschaftlich-praktische Sprachkonferenz zum Thema Deutsche aus Russland: Lebenslanges Sprachenlernen. Motivation. Potenzial. Modelle findet vom 1.-4. Oktoberin Moskau statt. 

Im Rahmen der Konferenz werden Vorträger führender Experten zum Thema der deutschen Sprache gehalten, Podiumsdiskussionen geführt und die Preisverleihung des VI. gesamtrussischen Wettbewerbs "Freunde der deutschen Sprache" abgehalten. 

Organisatoren: der Internationale Verband der deutschen Kultur sowie das Insitut für ethnokulturelle Bildung. Arbeitssprachen sind Deutsch und Russisch. 

 

 

Rubrik: Sprachkonferenz

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