07 August 2018

Eröffnung eines deutschen Kulturzentrums im Gebiet Tscheljabinsk

- Olesja Elkina -

Auf dem Foto Maria Raising

Im Rahmen eines Arbeitstreffens des zwischenregionalen Koordinationsrates der Deutschen im Ural fand am 29. Juli die Eröffnung eines deutschen Kulturzentrums in Miass statt.

Die Errichtung des Zentrums in Miass wurde vor zwei Jahren bei einer Sitzung des Koordinationsrates getroffen. Schon damals wurde mit der intensiven Arbeit begonnen. Die Leiter des Begegnungszentrums haben sich die Leiterin der deutschen Bewegung in Miass, Maria Raising, ausgesucht. Doch die Suche nach einem geeigneten Gebäude nahm viel Zeit ein. 

„Alle haben geholfen, wo sie konnten. Ich konnte die Stadtverwaltung davon überzeugen, uns ein weiteres Zimmer bereitzustellen! Jetzt hat das Zentrum auch eine Küche, in der wir nationale Gerichte kochen können. Jetzt brauchen wir noch eine Kochplatte!“, erzählt Maria Raising. 

Heinrich Martens, Präsident der National-kulturellen Autonomie der Russlanddeutschen, beglückwünschte alle Gäste am Tag der feierlichen Eröffnung. 
Dank der Arbeit aller Aktivisten verfügt Miass nun über ein eigenes Haus, in dem man sich treffen kann, die russlanddeutschen Kultur und Sprache lernen kann, nationale Gerichte kochen sowie singen und spielen kann!

„Portrety #FA“ waren die ersten Musiker, die im neuen Begegnungszentrum auftreten durften. Die professionelle Ethnogruppe besteht aus vier Mitgliedern: Zwei Sopran-Sängerinnen in Begleitung eines Kontrabass, eines Synthesizers und vieler ethnischer Instrumente. 

Auch das Ensemble „Nachtigal“ sorgte mit ihren deutschen Liedern für Stimmung. Die Gruppe aus Magnitogorsk hat alle Gäste mit ihren russlanddeutschen Liedern bewegt. 

 

Rubrik: Arbeit in den Regionen

NACHRICHTEN
ARCHIV