„Der Frühling naht…“: Ein Konzert für Chormusik im DRH Moskau


Am 28. März fand im Deutsch-Russischen Haus in Moskau ein Konzert für Chormusik mit dem Titel „Der Frühling naht…“ statt. Es bildete den fröhlichen Abschluss des ersten Frühlingsmonats und lieferte ein wundervolles musikalisches Erlebnis für alle Anwesenden. Auf der Bühne traten der Kammerchor „Klassik“, der Akademische Kammerchor „Raduniza“, das Vokalensemble „AkzeNt“ sowie einzelne Solisten und junge Musiker auf – sie alle schenkten den Zuhörern einen Abend voller Inspiration, Schönheit und lebendiger musikalischer Gemeinschaft.

Das Konzert „Der Frühling naht…“ wurde zu einem echten musikalischen Fest und einem beeindruckenden Höhepunkt des März-Programms im Deutsch-Russischen Haus in Moskau. An diesem Tag vereinte die Bühne mehrere Generationen von Sängern und drei kreative Gruppen, deren Darbietungen eine Atmosphäre des Frühlingswandels, Lichts und Herzenswärme schufen.

An dem Konzert nahmen der Kammerchor des Hauses der Kultur „Gajdarowez“ „Klassik“ unter Leitung von Julia Winogradowa, der Akademische Kammerchor „Raduniza“ (künstlerischer Leiter Ewgenia Worobjowa, Chorleiterin Alla Jumaschewa) sowie das Vokalensemble „AkzeNt“ (Leiterin Natalia Altner) teil.

Das musikalische Programm verband russische und internationale Klassik, Volkslieder, Romanzen, Choralfugen und Werke zeitgenössischer Komponisten. Es erklangen Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann, Franz Schubert, Nikolai Rimski-Korsakow, Pjotr Tschaikowski, Sergei Rachmaninow, Ludwig van Beethoven und anderen bedeutenden Musikern.

Besondere Atmosphäre verliehen den Abend Frühlingsmotive: vom Schuberts Kanon „Komm, Frühling“ und einem deutschen Volkslied „Du bist schön, Mai“ bis hin zu Rachmaninows „Frühlingswässer“ nach Gedichten von Fjodor Tjuttschew. Das Publikum empfing sowohl russische Volkslieder als auch kammermusikalische Gesangssolisten und Instrumentalstücke mit Wärme und Begeisterung.

Ein herzliches Highlight des Abends waren die jüngsten Musiker – Schülerinnen und Schüler der Moskauer Städtischen Kindermusikschule benannt nach S.S. Prokofjew – die den ersten Satz der „Wiener Sonatinen“ von Wolfgang Amadeus Mozart aufführten. Dieses Stück wurde zum Symbol der Generationenübergreifenden Verbindung und unterstrich die bedeutende Rolle, die Chor- und Klassik-Kunst bei der Erziehung junger Talente spielt.

Ebenfalls ein besonderer Programmpunkt war das Auftritt des Vokalensembles „AkzeNt“, das schon seit mehreren Jahren ein fester Bestandteil des kreativen Lebens des Deutsch-Russischen Hauses ist. Das Ensemble präsentierte deutsche Kanons, Volkslieder und kammermusikalische Stücke und schuf so einen Raum des lebendigen Austauschs durch Musik.

Den Höhepunkt des Konzerts bildete der Auftritt eines vereinigten Chors, bestehend aus den Gruppen „Raduniza“, „Klassik“ und „AkzeNt“. Unter Leitung von Julia Winogradowa, mit der Unterstützung der Konzertmeisterin Julia Tscherpakowa – Preisträgerin internationaler und gesamtrussischen Wettbewerbe – erklangen zwei große Werke: Rachmaninows „Frühlingswässer“ und die berühmte „Ode an die Freude“ aus Beethovens Symphonie Nr. 9. Diese Stücke bildeten einen kraftvollen, emotionalen Abschluss, der die Sänger und das Publikum in einem gemeinsamen Gefühl von Licht, Hoffnung und musikalischer Freude vereinte.

Nach dem Konzert teilte die Teilnehmerin des Vokalensembles „AkzeNt“, Elena Danilejko, ihre Eindrücke: „Die Eindrücke sind nur positiv – es war eine wahre Energiequelle. Wir treten bereits im zweiten Frühling in diesem Format auf. Das heutige Event war sehr warmherzig und freudvoll, weil es Menschen unterschiedlichen Alters verbindet. Musik vereint alle Nationen und Generationen – genau darum ging es auch bei diesem Konzert. Es ist großartig, dass wir uns an den jüngeren inspirieren lassen, und dass sie wiederum von unserer Generation motiviert werden. Wir beobachten, wie sie singen, lernen von ihnen, erfreuen die Zuschauer und bereiten gemeinsam das Repertoire vor. Einige Stücke haben wir extra für diesen Anlass eingeübt, um sie gemeinsam aufzuführen.“

Laut Elena Danilejko war die Teilnahme an einem solchen Projekt für den Chor eine große Freude:

Es ist immer eine große Freude, mit einer so hochkarätigen Leitung und einem so bedeutenden Ensemble aufzutreten. Wir nehmen die Konzerterfahrung als eine der stärksten und schönsten Eindrücke mit nach Hause.

Das Konzert „Der Frühling naht…“ hat einmal mehr gezeigt, dass Musik eine universelle Sprache bleibt, die Generationen, Kulturen und künstlerische Traditionen verbinden kann. Dieser Frühlingstag im Deutsch-Russischen Haus wurde zu einem Fest der Harmonie, Inspiration und Einheit.


Das Projekt wurde mit Unterstützung des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur im Rahmen des Förderprogramms der Russlanddeutschen in der Russischen Föderation realisiert.

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