In Omsk fand eines der mit Spannung erwarteten Ereignisse im kulturellen Leben der Region statt: ein großes Jubiläumskonzert anlässlich des zehnten Jahrestages der Gründung des Deutsch-Rissischen Hauses. Der festliche Abend füllte den Saal bis auf den letzten Platz mit Gästen – von den Aktivisten der Sprachklubs bis hin zu geschätzten Partnern und Freunden des Zentrums.
Das Jubiläum war nicht nur der Anlass, eine Bilanz der zehnjährigen Arbeit zu ziehen, sondern auch ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie eng sich russische und deutsche Traditionen auf sibirischer Erde verflechten.
An diesem Tag stand die Bühne den besten künstlerischen Ensembles offen, während der Saal mit dankbarem Publikum gefüllt war. Unter den geladenen Gästen befanden sich die Leiter der Deutschklubs, die Leiter der Zentren deutscher Kultur, Fachreferenten, langjährige Partner, Freunde und Stammgäste der Institution.
Jeder der Anwesenden hat in diesen ereignisreichen zehn Jahren seinen Beitrag zur Entwicklung des Hauses geleistet.
Die Veranstalter betonten, dass dieses Jubiläum ein gemeinsames Verdienst all jener ist, die die Ideen des Kulturaustauschs unterstützt und das sprachliche Erbe bewahrt haben.
Mit warmen Dankesworten und guten Wünschen wandte sich die Vorsitzende des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur und Direktorin des Kultur- und Geschäftszentrums „Deutsch-Russisches Haus in der Stadt Omsk“, Elisabeth Graf, an die Versammelten. In ihrer Rede betonte sie: „Zehn Jahre – das ist eine ganze Epoche.
In dieser Zeit ist unser Haus für viele nicht nur eine Veranstaltungsstätte geworden, sondern ein wahrer Anziehungspunkt, ein Ort, an dem Traditionen sorgsam gepflegt, die Sprache erlernt und treue Freunde gefunden werden.
Ich danke jedem, der all die Jahre an unserer Seite war: unseren Aktivisten, Partnern, künstlerischen Ensembles und natürlich dem Publikum. Eure Energie und Liebe zur Kultur helfen uns, voranzuschreiten. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum, liebe Freunde!“
Die Worte von Elisabeth Graf wurden mit stürmischem Applaus aufgenommen – der Saal zollte einstimmig der Person Anerkennung, die seit vielen Jahren die Seele und das Herz dieses Hauses ist.
Der Höhepunkt des Abends war der Auftritt der künstlerischen Ensembles – ein wahres Fest der Musik und des Tanzes. Für das Publikum traten auf: das Vokalensemble „Lutschiki“, das Volksgesangsensemble „Nachtigall“, das Volkstanzensemble „Sibirische Muster“ der Kultureinrichtung des Gebiets Omsk „Interregionale nationale Kultur- und Sportvereinigung ‚Sibirien‘ (Haus der Freundschaft)“ sowie das Volksgesangsensemble „Rosine“.
Die Darbietungen, die sowohl auf Russisch als auch auf Deutsch dargeboten wurden, fanden beim Publikum ein lebhaftes Echo. Die Zuschauer erlebten sowohl lyrische Kompositionen als auch mitreißende Choreografien, die den Reichtum der kulturellen Traditionen der Russlanddeutschen unterstrichen. Im Saal herrschte eine festliche und zugleich heimelige Atmosphäre – genau so sollte ein Abend anlässlich des Jubiläums eines großen Kulturzentrums sein.
Zum Abschluss des offiziellen Teils wandten sich die Organisatoren und die Leitung des Deutsch-Russischen Hauses noch einmal mit warmen Worten an die Gäste: „Wir danken jedem von Ihnen, der diesen festlichen Abend mit uns verbracht und die Arbeit des Hauses in all diesen zehn Jahren unterstützt hat. Vor uns liegen neue Projekte und neue Höhepunkte!“
Die Feier zum zehnjährigen Bestehen des Deutsch-Russischen Hauses in Omsk war ein weiterer Beweis dafür, dass das Interesse an der Kultur und Sprache der Russlanddeutschen in der Region nicht nur bestehen bleibt, sondern wächst und Menschen verschiedener Generationen vereint.
Das Projekt wurde mit Förderung der Vereinigung gemeinnütziger Organisationen „Internationaler Verband der deutschen Kultur“ im Rahmen des Programms zur Unterstützung der Russlanddeutschen in der Russischen Föderation umgesetzt.



