Virtuelles Museum der Russlanddeutschen wird ergänzt


Vom 15. bis 22. August fand eine historisch-ethnographische Expedition zu den Orten der kompakten Siedlung der Deutschen im Gebiet Omsk statt. Eine Gruppe von Forschern der Geschichte und Ethnographie der Russlanddeutschen nahm an dieser Expedition teil, die sich mit der Bewahrung des historischen und kulturellen Erbes der Deutschen des Gebiets Omsk und seiner weiteren Digitalisierung befasste.

In der Forschungsgruppe unter der Leitung von Anna Blinowa arbeiteten Elena Schlegel (Omsk), Andrian Ochotnikow (Nowosibirsk) und Ayman Dajrabaewa (Altai).

Im Laufe von acht Tagen besuchten die Teilnehmer der Expedition solche Dörfer wie Asowo, Priwaljnoje, Trubetskoje, Popowka, Gauf, Zwetnopolje, Aleksandrowka, Prischib, Litkowka, Nowoskatowka, Sameletenowka, Kasanka.

Das gesammelte ethnografische Material in Museen sowie in der Kommunikation mit Museumsleitern, Leitern deutscher Kulturzentren und natürlich mit den Bewohnern der Dörfer wird weiter genutzt, um die Webseite des virtuellen Museums der Russlanddeutschen zu erweitern.

Man muss darauf hinweisen, dass es in allen Siedlungen sehr freundliche Menschen gab, die Wissen über ihre Kultur und Geschichte austauschen wollten. Dies sind Menschen, die noch in ihren Familien in verschiedenen deutschen Dialekten sprechen und die Traditionen ihrer Vorfahren sorgfältig bewahren.

Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur im Rahmen des Förderprogramms gemäß dem Beschluss der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen durchgeführt.

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