23. September 2021

Russischer Cider mit deutschem Namen

Wie Champagner gärt der russische Cider in der Flasche / Maxim Brechts eigener Obstgarten wird erst im nächsten September Früchte tragen
Foto:
Maxim Brecht Russian Cider

Vor einigen Jahren bemerkte Maxim Brecht in September, wie viele Äpfel in den Obstgärten lagen, die niemand haben wollte. So begannen seine Experimente mit Cider, aus denen sich seine eigene Kellerei und die Marke Maxim Brecht Russian Cider entwickelten.

Maxim Brecht ist gelernter IT-Spezialist und war einer der ersten in Russland, der einen E-Ticketing-Service für Züge und Busse einführte. 2011 verließ er diesen Bereich und stürzte sich in die Ciderproduktion.

„Für mich ist das die perfekte Art zu leben: Zuerst arbeitet man in der Natur, im Garten, dann beschäftigt man sich mit der Technik, entwirft Geräte und dann beginnt die Kunst – man stellt Cider her, wie man ihn sich vorgestellt hat“, berichtet der Russlanddeutscher.

In einem kleinen Cider-Geschäft in Mjakinino schenkt man Ihnen, wenn Sie danach fragen, genau 150 Milliliter von Maxim Brechts „ice cider“ ein. Nicht aus Mitleid, sondern weil es nicht mehr gibt – Maxims Cider ist ein seltenes Gut und schnell ausverkauft. Noch vor zehn Jahren hätte sich der Unternehmer kaum vorstellen können, dass die Menschen auf gastronomischen Festen Schlange stehen und sich in den Spirituosengeschäften auf die Warteliste für eine Flasche mit seinem Namen setzen würden.

Lesen den Bericht weiter in der Moskauer Deutschen Zeitung.

Rubrik: Wissenswertes

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