Eröffnung der Einzelausstellung von Alexander Popp „Sibirien. Horizonte und Gesichter“


Eine neue Ausstellung im Deutsch-Russischen Haus in Moskau lädt den Besucher zu einer Reise durch die majestätischen Weiten Sibiriens und die einzigartige Kunstwelt des herausragenden Meisters, Mitglieds der Russischen Künstlervereinigung und der Kreativvereinigung der Russlanddeutschen, Alexander Alexandrowitsch Popp, ein. Die Ausstellung ist anlässlich des in der Russischen Föderation ausgerufenen Jahres der Einheit der Völker Russlands organisiert worden.

Alexander Popp wurde 1947 im Dorf Urgun in der Region Nowosibirsk geboren. Sein Leben und Schaffen sind untrennbar mit den Natur- und Kulturlandschaften Sibiriens verbunden. Reisen zu erstaunlichen Orten und die Begegnung mit ihren Völkern prägten die besondere Weltanschauung des Künstlers. In seinen Serien mit Darstellungen bezaubernder Naturlandschaften, Menschen und Orte der Regionen Krasnojarsk, Altai, Taimyr, Baikal, Jenissei und Chakassien erforscht und vermittelt Alexander Popp tiefgründige philosophische Betrachtungen über die Natur und die Menschheit, über das Leben der Erde und das Leben auf der Erde. Die Werke und Tage des Menschen werden Teil einer Landschaft von großer emotionaler Bedeutung, Teil einer täglich entstehenden Geschichte.

Einen wichtigen Platz im kreativen Leben von Alexander Popp nimmt die öffentliche Bewegung der Russlanddeutschen ein, der er sich Anfang der 1990er Jahre angeschlossen hat. Über viele Jahre hinweg beteiligte er sich aktiv an kreativen Projekten der Russlanddeutschen in Russland und im Ausland und leistete damit einen bedeutenden Beitrag zur Gründung und Entwicklung der Kreativvereinigung der Russlanddeutschen. 1995 übernahm Alexander Popp die Leitung der auf seine Initiative hin gegründeten Vereinigung sibirischer Künstler mit deutschen Wurzeln. In den Deutsch-Russischen Häusern in Nowosibirsk, Krasnojarsk und anderen sibirischen Städten fanden regelmäßig Ausstellungen unter seiner Mitwirkung statt (1998–2020).

Die Ausstellung „Sibirien. Horizonte und Gesichter“ ist anlässlich der Jubiläen der Avantgarde und der Kreativvereinigung der Russlanddeutschen konzipiert und thematisch mit dem Jahr der Einheit der Völker Russlands verbunden, das für 2026 ausgerufen wurde. Sie lädt zum gemeinsamen Betrachten und Nachdenken über den Reichtum, die Vielfalt und die Einzigartigkeit der Natur, der kulturellen Traditionen und des spirituellen Erbes des Landes ein.

Bei der Ausstellungseröffnung wird OLIT Tevlyanaut mit einem musikalischen Beitrag auftreten — als Interpretin des traditionellen Kehlkopfgesangs sowie folkloristischer und moderner ethnischer Lieder aus Tschukotka. Das Publikum erwartet ein einzigartiges Klangbild, das jahrhundertealte vokale Praktiken mit der zeitgenössischen Bühne verbindet. OLIT ist Vertreterin der Assoziation der indigenen kleinen Völker des Nordens, Sibiriens und des Fernen Ostens Russlands und Finalistin der TV-Show „Minuta Slawy“.

Beim Eröffnungstag am 25. Februar wird Alexander Popp darüber sprechen, was ihn inspiriert, wie seine Bilder entstehen, und mit den Zuschauern Erinnerungen an seine zahlreichen Reisen durch Sibirien teilen – Reisen, die ihm geholfen haben, seine eigene künstlerische Individualität zu entdecken und die Welt in ihrer stillen, ewigen Tiefe zu sehen.

Wir erwarten Sie am 25. Februar um 19:00 Uhr unter folgender Adresse: Moskau, U-Bahn-Station „Frunsenskaja“, Malaja Pirogowskaja Straße 5. Koordinator: spar@ivdk.ru

Der Eintritt ist nach vorheriger Anmeldung frei.