Russlands herausragende Deutsche – 2026: Tichon von Stackelberg – Preisträger im Bereich Sport


Tichon von Stackelberg, einer der herausragenden Bergsteiger Russlands, steht seit vielen Jahren für außergewöhnliche Ausdauer, Zielstrebigkeit und sportlichen Ehrgeiz. Immer wiederstellt er sich neuen Herausforderungen und feiert dabei beeindruckende Erfolge. Nun kann er seiner langen Liste an Auszeichnungen einen weiteren Erfolg hinzufügen: den Sieg beim Gesamtrussischen Wettbewerb „Russlands herausragende Deutsche – 2026“ in der Nominierung Sport. Doch hinter dem Namen Tichon von Stackelberg verbirgt sich weit mehr als ein erfolgreicher Spitzensportler. Als Nachfahre des traditionsreichen Adelsgeschlechts von Stackelberg kennt er die Geschichte seiner Familie bis ins 16. Jahrhundert, bewahrt die Erinnerung an seine Vorfahren und gibt dieses Wissen an die jüngere Generation weiter.

Tichon von Stackelberg wurde am 1. Juli 1992 in Sankt Petersburg geboren. Bereits als Kind und Jugendlicher betrieb er intensiv Kampfsport, insbesondere Freistilringen und Sambo. An eine sportliche Karriere dachte er damals allerdings nicht – und mit den Bergen hatte sein Leben zu dieser Zeit noch wenig zu tun. Zum Bergsteigen kam er eher durch Zufall während seines Studiums. Der Bergsteiger erinnert sich: „Als ich im ersten Studienjahr eine Sportart für den Sportunterricht auswählen musste, entschied ich mich für Orientierungssport. Das Training fand außerhalb der Stadt statt. Das gefiel mir, weil ich ohnehin schon genug Zeit in den Hörsälen der Universität verbrachte. Das Training leitete Marina Jerschowa, eine starke und bekannte Leningrader Bergsteigerin und die erste russische Frau, die den Cho Oyu (8.201 m) im Himalaya bestiegen hatte. Wir unterhielten uns viel, und sie erzählte mir vom Bergsteigen. Das alles klang interessant und romantisch. Ich ließ mir die Telefonnummer des Trainers der Bergsteigergruppe geben, rief aber nicht an – für Bergsteigen hatte ich damals keine Zeit. In den höheren Semestern hatte ich dann gemeinsam mit einem Freund eine interessante Idee.

Ich studierte an der Staatlichen Universität Sankt Petersburg im Studiengang Geschichts- und Kulturtourismus an der Historischen Fakultät. Dort lernten wir unter anderem, wie man ein Reiseunternehmen gründet, Ausflugsrouten konzipiert und Ähnliches. Ich wollte dieses Wissen in die Praxis umsetzen. Gleichzeitig kletterten mein Freund und ich häufig auf die Dächer von Sankt Petersburg – das machte uns Spaß. Wir erlebten dabei so manches Abenteuer und entwickelten schließlich ein eigenes Projekt. Damals wusste ich, dass in Stockholm Führungen über die Dächer angeboten wurden. Dort war alles klar, professionell und strukturiert organisiert. In Sankt Petersburg hingegen waren die Angebote, die massenhaft als Dachführungen verkauft wurden, eigentlich gar keine richtigen Führungen. Es handelte sich eher um Spaziergänge oder um eine Dienstleistung, die den Zugang zu bestimmten Objekten ermöglichte. Wir wollten ein touristisches Angebot schaffen, das sowohl fundierte Informationen als auch eine interessante Präsentation der Stadt bot. Um herauszufinden, wie sich das sicher umsetzen ließ, mussten wir uns mit den entsprechenden Techniken beschäftigen: Seilsicherung, das Umhängen von Karabinern und Ähnliches. Da erinnerte ich mich an die Bergsteigergruppe. Ich dachte mir, dass ich dort lernen und verstehen könnte, wie eine professionelle Sicherung funktioniert.

Schon bei den ersten Trainingseinheiten gefiel mir alles sehr gut. Am meisten aber begeisterte mich die Gemeinschaft.

Es waren Menschen aus ganz unterschiedlichen wissenschaftlichen Bereichen, und es war interessant, sich mit ihnen auszutauschen. Ich war jung, wissbegierig und voller Tatendrang. Bergsteigen zieht freiheitsliebende und neugierige Menschen an. Diese Menschen waren mir auch menschlich sehr nah.

Damals war diese Gemeinschaft für mich eine völlig neue und faszinierende Welt. Zunächst machte ich mir keine großen Gedanken über die Berge und das Bergsteigen. Doch als ich einige Monate später zum ersten Mal in die Berge fuhr, war ich sofort begeistert. Zwei oder drei Jahre später, als ich verstanden hatte, wie Expeditionen und Besteigungen ablaufen und wo man sie unternehmen kann, begann ich, mich auch sportlich ernsthaft dem Bergsteigen zu widmen. Die Idee mit den Dachführungen hingegen war bereits nach dem ersten Training vom Tisch und geriet bald in Vergessenheit.“

Seitdem sind 13 Jahre vergangen. Heute kann Tichon von Stackelberg auf mehr als 500 Bergbesteigungen zurückblicken. Er ist Meister des Sports Russlands im Bergsteigen und Träger des ehrenvollen Schneeleopard-Ordens. Siebenmal wurde er russischer Meister, außerdem gewann er internationale Wettbewerbe und errang mehrfach Medaillen bei den russischen Meisterschaften im Bergsteigen. Er gehört zu den angesehensten Sportlern des Landes in den Disziplinen Technisches Klettern und Erstbegehungen. Darüber hinaus steht er an der Spitze des Bergsteigerverbands des Gebiets Leningrad und arbeitet als Bergsteigertrainer. Dabei gibt er sein Wissen und seine langjährige Erfahrung an junge Sportler weiter.

Heute kann er sich ein Leben ohne die Berge nicht mehr vorstellbar. Im April 2026 verteidigte Tichon von Stackelberg seinen russischen Meistertitel im Technischen Klettern am legendären Berg Yerydag in Dagestan (3.925 m). Gemeinsam mit den KrasnojarskerBergsteigern Jegor Matwejenko und Artjom Piwowartschik bildete er dabei ein starkes Dreierteam.

„Inzwischen bin ich mit Haut und Haaren im Bergsteigen und verbringe sehr viel Zeit in den Bergen. Es gibt Besteigungen, bei denen ich als Trainer dabei bin und die jungen Leute ausbilde. Andere unternehme ich einfach zum Vergnügen. Wieder andere dienen dem Training. Und dann gibt es anspruchsvolle Besteigungen, über die in Zeitungen und im Fernsehen berichtet wird – das sind die sportlichen Besteigungen. Eine, zwei oder drei pro Saison. Auf jede davon bereitet man sich intensiv vor und bespricht sie ausführlich mit dem Team“, erzählt Tichon.

Auf Meisterniveau muss man immer nach etwas Neuem suchen: Erstbegehungen machen, neue Routen finden und sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen.

Von einer Route erzählt der Bergsteiger mit besonderem Stolz. Es handelt sich um die Traverse (Bei einer Traverse handelt es sich um die aufeinanderfolgende Überschreitung mehrerer nahe beieinanderliegender Gipfel. Dabei erfolgt der Abstieg vom jeweils zuvor bestiegenen Gipfel in Richtung des nächsten Gipfels und nicht auf dem ursprünglichen Aufstiegsweg. Ein Gipfel ist bei einer Traverse somit nicht das eigentliche Endziel, sondern lediglich ein Zwischenpunkt der Route, Anm. d. Red.) des Aksai-Hufeisens in Kirgisistan. Es bildet eine riesige geschlossene Kette anspruchsvollster Fels- und Eisklettergipfel. Die Route wurde bereits Dutzende Male von den stärksten Teams in Angriff genommen, darunter auch vom sowjetischen Himalaya-Bergsteigerteam. Doch nur einem einzigen Team gelang die vollständige Überschreitung.

„Diese Route war ein ganzes Lebenskapitel. Im Tal des Flusses Aksai befindet sich eine Kette von Bergen. Man muss alle Gipfel überschreiten, ohne dazwischen ins Tal abzusteigen. 2016 erfuhr ich von dieser Route. Damals war mir aufgrund meines Ausbildungsstands klar, dass es noch zu früh war, sie in Angriff zu nehmen. Im Laufe der Jahre entwickelte ich mich als Bergsteiger stark weiter, und erst 2023 konnte ich die Route gemeinsam mit den Krasnojarsker und Nowosibirsker Sportlern Jegor Matwejenko und Roman Abildaewbewältigen. Wir waren zehn Tage unterwegs – es war die längste Route meines Lebens. Die anspruchsvolle Unternehmung fand im Winter bei extrem niedrigen Temperaturen und unter äußerst schwierigen Bedingungen statt. Es war eine echte Herausforderung.“

Als Bergsteiger ist das Neue immer besonders reizvoll. In diesem Fall war es aber noch etwas Besonderes: Es war eine Route, an der sich bereits andere versucht hatten und gescheitert waren. Deshalb hat sie einen besonderen Platz in meinem Herzen und ist bis heute für mich die wichtigste.

Als Profi auf seinem Gebiet gibt Tichon von Stackelberg sein Wissen und seine Erfahrungen gerne weiter. Selbst in seinem engen Zeitplan zwischen Expeditionen und Trainings findet er Möglichkeiten, in verschiedenen Städten Russlands Vorträge zu halten.

„Die Menschen laden mich ein, warten auf mich und hoffen auf ein Treffen. Eigentlich gibt es in meinem Leben keine gesonderte Zeit für Vorträge, deshalb muss ich mir diese Zeit irgendwie freischaufeln und die Vorträge mit anderen Terminen verbinden. Wenn ich zum Beispiel über Moskau zu einer Expedition fliege, kann es sein, dass ich gerade im richtigen Moment in der richtigen Stadt bin. Dann habe ich einen Abend für einen Vortrag und packe anschließend die ganze Nacht meine Ausrüstung. Oder ich komme gerade aus den Bergen zurück, gehe direkt vor ein Publikum, erzähle etwas, beantworte Fragen und zeige Ausrüstung und Aufnahmen.“

Für mich ist das eine Art gesellschaftliche Aufgabe, eine soziale Verpflichtung, der man nachkommen sollte.

In seinen Vorträgen betont Tichon, dass beim Bergsteigen neben einer guten körperlichen Vorbereitung vor allem Kommunikation und Teamarbeit von entscheidender Bedeutung sind.

„Beim Bergsteigen begegnet man sehr bodenständigen Menschen. Wenn man in den Bergen unterwegs ist, steht man ständig unter Beobachtung. Alle Kameraden und die gesamte Bergsteiger-Community schauen auf einen. Neben seinen sportlichen Fähigkeiten arbeitet man dabei auch an sich selbst und an seiner Persönlichkeit. Natürlich kann man einen Menschen nicht grundlegend verändern, aber bestimmte Eigenschaften entwickeln sich auf jeden Fall weiter: die Kommunikationsfähigkeit und die soziale Kompetenz.

Es ist wichtig, dass die Menschen gerne miteinander sprechen und zusammenarbeiten, denn sie müssen einander ihr Leben anvertrauen. In den Bergen gibt es keinen Platz für Panik, Streit oder Nervosität. Auf dem Berg geht es um Leben und Tod.

Wenn ein Team auseinanderbricht, kann das tödliche Folgen haben.“

Bergsteiger müssen häufig auch an Rettungseinsätzen teilnehmen. Sie helfen dabei, Menschenleben zu retten, wenn technische Mittel nicht ausreichen oder Laien ohne entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten an ihre Grenzen stoßen. Tichon von Stackelberg war bereits an 61 Rettungseinsätzen in den Bergen beteiligt.

Wenn etwas Außergewöhnliches passiert, zeigt sich in der Bergsteigerwelt die überwältigende Mehrheit solidarisch.

„Wer das Gelände und die Gefahren in den Bergen nicht kennt, kann sich großen Risiken aussetzen. Deshalb lernen Bergsteiger, wie man Rettungseinsätze durchführt. Wir absolvieren spezielle Kurse – von den absoluten Grundlagen bis hin zu den höchsten Stufen unserer Laufbahn. Selbst auf Meisterniveau, wenn wir bereits schwierigste Besteigungen unternehmen, lernen wir, Menschen unter immer anspruchsvolleren Bedingungen zu retten – an schwierigen Wänden und in extrem anspruchsvollem Gelände. Wenn dann tatsächlich etwas passiert, sind diese Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen zusammen mit der Bereitschaft zu helfen oft entscheidend. Ich habe schon sehr oft Menschen retten und andere in Rettungstechniken ausbilden müssen.“

Wer einen Blick auf den Nachnamen des Bergsteigers wirft, könnte meinen, dass ihm die Berge gewissermaßen in die Wiege gelegt wurden. Der Bestandteil „Berg“ im Familiennamen verweist unmittelbar auf das Thema Berge, während „Stachel“ Assoziationen mit etwas Spitzem, Widerstandsfähigem oder Unnachgiebigem weckt. Zufall? Der Sportler versichert, dass seine Entscheidung für das Bergsteigen nichts mit seinem Nachnamen zu tun habe – es sei schlicht eine glückliche Fügung gewesen. Bemerkenswert ist zudem, dass der Name Tichon aus dem Griechischen mit „Schicksal“ oder „Glück“ übersetzt werden kann. So scheint es beinahe, als hätte das Schicksal diesen Menschen in die Berge geführt und ihn für immer für sie begeistert.

Doch die Interessen von Tichon von Stackelberg reichen weit über die Bergwelt hinaus. Erstammt aus der alten Adelsfamilie der Barone von Stackelberg. Seine Vorfahren väterlicherseits waren Deutschbalten. Der Bergsteiger kennt seine Familiengeschichte über 17 Generation hinweg.

„Ich hatte Glück, denn ich bin Historiker und habe an der Historischen Fakultät studiert. Als es an der Zeit war, ein Thema für meine Abschlussarbeit zu wählen, empfahl mir meine wissenschaftliche Betreuerin, über die Geschichte meiner Familie zu schreiben. Ich verbrachte viel Zeit in Archiven, arbeitete mich durch zahlreiche Quellen und setzte mich mit den Forschungen meiner Vorgänger auseinander.

Irgendwann, als ich den Stammbaum erstellte, stellte ich fest, dass die direkte männliche Linie zu Otto von Stackelberg dem Älteren (1662–1734) führt. Er war Feldmarschall des schwedischen Königs Karl XII., kämpfte in der Schlacht bei Lesnaja, nahm anschließend an der Schlacht bei Poltawa teil und geriet in Gefangenschaft von Peter I.

Er lebte lange Zeit in Russland. Er war eine äußerst beeindruckende Persönlichkeit. Für mich, einen einfachen jungen Mann, war es überraschend und zugleich faszinierend zu erfahren, welche erstaunliche Rolle dieser Mensch in der Geschichte gespielt hatte.“

Die Familiengeschichte wird bei den Stackelbergs von Generation zu Generation weitergegeben. Diese Tradition hilft der Familie, die Erinnerung an ihre Vorfahren zu bewahren und ihren Beitrag zur Geschichte über Jahrhunderte hinweg wertzuschätzen. Tichon erzählt:

„Bei uns wird Familie großgeschrieben, und wir interessieren uns sehr für unsere Familiengeschichte. Wir haben viele Unterlagen, Fotoalben und Porträts von Familienmitgliedern. Die Familie ist groß: Wir sind acht Geschwister, dazu kommen zahlreiche Verwandte. Wir fragen uns gegenseitig viel, erzählen einander Geschichten und tauschen Erinnerungen aus.

Die mündliche Überlieferung ist meiner Meinung nach die lebendigste und interessanteste Tradition.

Generell waren die Traditionen unserer Vorfahren erstaunlich fest verankert. Alle Stackelbergs waren Lutheraner und pflegten auch die deutsche Sprache. In meiner Familienlinie waren alle Stackelbergs bis zu meinem Urgroßvater Militärangehörige. Über die gesamte Geschichte des Russischen Kaiserreichs hinweg dienten sie nach Peter I. unserem Land. Daneben gab es viele kleine Traditionen innerhalb der Familie. Über Generationen hinweg sind sie auch bei uns erhalten geblieben.“

Tichon begegnet der Sprache seiner Vorfahren mit Respekt und Zuneigung und hofft, sie eines Tages wieder richtig zu erlernen. Die Grundlage dafür ist bereits gelegt.

„Als ich zum ersten Mal bewusst auf die Sprache achtete, gefiel mir Deutsch sofort sehr gut. Während meiner Studienzeit habe ich die Sprache gelernt. Ich erinnere mich gerne daran, wie ich meine ersten Schritte gemacht habe.

Es ist immer schön, einen Satz auf Deutsch sagen zu können, selbst wenn es nur etwas ganz Banales ist. Wenn ich in den Bergen deutsche, österreichische oder schweizerische Expeditionen treffe, versuche ich, ein bisschen Deutsch zu sprechen und mich an etwas zu erinnern. Mit den Jahren habe ich natürlich vieles wieder vergessen.

Ich würde irgendwann gerne die Kraft finden, wieder damit anzufangen.“

Mit seiner Tätigkeit als Bergsteiger, Trainer, Rettungsspezialist und Historiker inspiriert Tichon auch die jüngere Generation. So inspirierte er, ohne es selbst zu wissen, die Schülerin Jelisaweta Serebrjakowa zu einer kreativen Arbeit im Rahmen des Wettbewerbs „Meine deutschen Wurzeln“, den der Jugendring der Russlanddeutschen Anfang 2026 veranstaltete. Das Mädchen gewann in der Kategorie „Menschen, die mich inspirieren“.

Es war eine glückliche Fügung, dass Jelisawetas Beitrag schließlich in die Hände von Tichon gelangte und ihn zur Teilnahme am Wettbewerb „Russlands herausragende Deutsche – 2026“ führte.

Durch diesen Aufsatz habe ich von der heutigen Gemeinschaft der Russlanddeutschen erfahren. Ich hatte keine Vorstellung davon, wie umfangreich ihre Arbeit ist.

„Als sich dann einer der Aktiven aus der Gemeinschaft bei mir meldete und mich einlud, mich für den Wettbewerb zu bewerben, erzählte er mir von diesem Aufsatz und davon, dass gerade dieser dazu beigetragen hatte, dass die Organisation auf mich aufmerksam wurde. Es ist ein sehr guter, aufrichtiger und lebhafter Aufsatz. Mir hat sehr gefallen, dass solche Wettbewerbe veranstaltet werden und Kinder durch interessante Aufgaben die Geschichte und die Gemeinschaft der Russlanddeutschen kennenlernen.“

Tichon von Stackelberg dankt Jelisaweta für ihre Arbeit und wünscht der jüngeren Generation, im Leben eine Beschäftigung zu finden, die sie wirklich liebt und in der sie sich weiterentwickeln und verwirklichen kann. Er ermutigt junge Menschen, sich mit Begeisterung einer Tätigkeit zu widmen, die sie interessiert, ihnen Halt und Sinn gibt und sielangfristig bereichert.

Wir gratulieren Tichon von Stackelberg herzlich zu seinem Sieg beim Gesamtrussischen Wettbewerb „Russlands herausragende Deutsche – 2026“. Mit diesem Wettbewerb werden alljährlich Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Sport russlanddeutscher Herkunft ausgezeichnet, die einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung des Landes leisten. Wir wünschen Tichon von Stackelberg auch weiterhin viel Erfolg und alles Gute für seine Zukunft!

Das Projekt wird vom Internationalen Verband der deutschen Kultur im Rahmen des Unterstützungsprogramms für Russlanddeutsche in der Russischen Föderation umgesetzt.


Übersetzt aus dem Russischen von Evelyn Schott

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