Mit großer Trauer geben wir bekannt, dass Tamara Sergejewna Artamonowa am 11. September 2026 verstorben ist. Sie war Direktorin des Deutschen Kulturfonds der Stadt Sajanogorsk sowie Koordinatorin für Spracharbeit des Überregionalen Koordinierungsrates (ÜKR) der Russlanddeutschen Ostsibiriens und des Fernen Ostens.
Sie hat ihr ganzes Leben einer edlen Aufgabe gewidmet: der Bewahrung und Förderung der Kultur der Russlanddeutschen sowie der Stärkung des interethnischen Friedens und der Verständigung. Als Direktorin des Kulturfonds wurde sie zu einem wahren Mittelpunkt für alle, denen die Geschichte und die Traditionen ihres Volkes am Herzen liegen. Unter ihrer Leitung wurde der Fonds zu einem Ort des lebendigen Austauschs, an dem sich die Schicksale der Generationen verknüpften.
Ein besonderes Kapitel in ihrem Lebensweg bildete ihr Engagement für die Förderung der deutschen Sprache. In ihrer Funktion als Koordinatorin für Spracharbeit des ÜKR der Russlanddeutschen Ostsibiriens und des Fernen Ostens leistete sie einen unschätzbaren Beitrag zur Bewahrung des linguistischen Erbes. Dank ihrer Energie, ihrer Weisheit und seines Organisationstalents wurden methodische Seminare für Deutschklubleiter durchgeführt und vielfältige Sprachprojekte für Kinder und Jugendliche realisiert. Sie war eine einfühlsame Mentorin und eine weise Führungskraft, die es verstand, den Funken der Begeisterung für die Muttersprache in den Herzen hunderter Menschen zu entfachen.
Frau Artamonowa zeichneten stets eine unglaubliche Herzensgüte, Kultiviertheit, Prinzipientreue und eine aufrichtige Liebe zu den Menschen aus. Für ihre Kollegen war sie ein Vorbild an höchstem Professionalismus.
Ihr Ableben ist ein enormer und unersetzlicher Verlust für ihre Angehörigen, Freunde, Kollegen und die gesamte Gemeinschaft der Russlanddeutschen.
Wir sprechen der Familie und allen Nahestehenden der Verstorbenen unser tiefstes Beileid aus. Die liebevolle Erinnerung an diese wunderbare Frau wird für immer in unseren Herzen weiterleben.
