Im Kultur- und Geschäftszentrum der Russlanddeutschen in Kaliningrad sowie in den Begegnungszentren der Russlanddeutschen in der Region Kaliningrad haben nach den Winterferien die ethnokulturellen und Sprachklubs für Erwachsene und Kinder ihre Arbeit wieder aufgenommen. Das neue Jahr begannen die Teilnehmenden mit thematischen Treffen, die den Wintertraditionen, Weihnachten und der deutschen Sprache gewidmet waren.
Als erste kamen im neuen Jahr die Mitglieder des Klubs „Aspekte“ zusammen. Unter der Leitung von Galina Mamontowa wiederholten sie den winterlichen Wortschatz der deutschen Sprache und festigten ihn in Dialogen, um sich auf die weitere aktive Arbeit einzustimmen.
Auch der von Nina Belowа geleitete Klub „Deutsch kreativ“ nahm seine Tätigkeit wieder auf. Das erste Treffen war der Neujahrsthematik gewidmet und umfasste sowohl theoretische als auch praktische Aufgaben, die den Teilnehmenden halfen, auf spannende Weise in das Erlernen der Sprache einzutauchen.
Die Teilnehmenden des Klubs „Kulturcode der Russlanddeutschen“ begannen das Jahr mit dem interaktiven Spiel „Auf den Spuren von Weihnachten der Russlanddeutschen“. Die Leiterin Julia Sosljuk erinnerte gemeinsam mit den Teilnehmenden an die Weihnachts- und Familientraditionen der Russlanddeutschen und besprach deren Bedeutung und Besonderheiten.
Beim ersten Treffen nach den Ferien malten die Kinder aus dem Klub „Marmeladenbärchen“ und erzählten vom Haus des kleinen Hasen Hans Hase, „besuchten ihn zu Hause“ und lernten seine Freunde kennen, wodurch sie ihre kreativen und sprachlichen Fähigkeiten weiterentwickelten.
Die jungen Teilnehmenden der Klubs „Beste Freunde“ und „Ideen“ berichteten unter der Leitung von Darja Nedbaj auf Deutsch darüber, wie sie ihre Winterferien verbracht hatten, und sprachen über familiäre Traditionen rund um Weihnachten und Neujahr.
In den Klubs „Max und Moritz“ sowie „Grüner Max“ erinnerte die Leiterin Jelena Bombina gemeinsam mit den Kindern daran, welche Winterfeste die Russlanddeutschen feiern. Zudem lernten die Teilnehmenden das Fest der Heiligen Drei Könige kennen und bastelten thematische Dekorationen.
Die Wiederaufnahme der Klubarbeit ist für die Teilnehmenden ein bedeutendes Ereignis. Regelmäßige Treffen bieten die Möglichkeit, sich auf Deutsch auszutauschen, das reiche kulturelle Erbe der Russlanddeutschen näher kennenzulernen, die generationenübergreifenden Verbindungen zu stärken und das Interesse am Erlernen der eigenen Sprache und Traditionen zu fördern.
Das Projekt wird mit Unterstützung des Internationalen Verbandes der Deutschen Kultur im Rahmen des Förderprogramms für die Russlanddeutschen in der Russischen Föderation umgesetzt.



