Der Internationale Verband der Deutschen Kultur lädt die Zuschauer erneut dazu ein, Geschichte und Gegenwart der gesellschaftlichen Bewegung der Russlanddeutschen kennenzulernen. Der zweite Teil des Dokumentarfilms „Kultureller Code „Russlanddeutsche““, der zum 35-jährigen Bestehen des Internationalen Verbandes der Deutschen Kultur sowie mehrerer regionaler Organisationen der Russlanddeutschen produziert wurde, richtet den Blick auf die Gegenwart der Gemeinschaft und ihre wichtigsten Tätigkeitsbereiche.
Der zweite Teil des Films widmet sich der gegenwärtigen Entwicklungsphase der Gemeinschaft. Die Zuschauer erhalten Einblicke in das heutige Leben der Organisationen der Russlanddeutschen in verschiedenen Regionen des Landes, lernen die wichtigsten Tätigkeitsbereiche kennen und erfahren mehr über den Umfang der umgesetzten Projekte.
Die Protagonisten des Films berichten über die Weiterentwicklung der Arbeitsfelder des Internationalen Verbandes der Deutschen Kultur (IVDK) und der regionalen Zentren der Russlanddeutschen, über die Gründung von Begegnungszentren der Russlanddeutschen sowie über die Bildungsprogramme der Autonomen Gemeinnützigen Organisation für zusätzliche berufliche Bildung „Institut für ethnokulturelle Bildung“. Darüber hinaus werden Sprachinitiativen, gesellschaftlich bedeutsame ethnokulturelle Projekte und Veranstaltungen mit sportlicher Komponente vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der Informationsressourcen der Russlanddeutschen sowie auf dem Ausbau der methodisch-didaktischen Grundlagen ihrer Tätigkeit.
Der Film wirft zugleich wichtige Fragen zur Bewahrung ethnokultureller Identität in der modernen Welt auf. Wie unterstützen gesellschaftliche Organisationen Menschen dabei, die Verbindung zu ihren Wurzeln zu bewahren? Wie finden Traditionen ihren Platz im Leben der jungen Generation?
„Sinuskurven gehören zur Entwicklung jeder Organisation. Es gibt Phasen des Aufschwungs und des Rückgangs. Unsere Organisationen leben, sie entwickeln sich erfolgreich weiter, setzen ihre Projekte um und begeistern immer neue Menschen für ihre Arbeit“, – sagt Dmitri Diser, Leiter des Deutschen Nationalrayons Asowo im Gebiet Omsk.
„Ich bin der Meinung, dass 35 Jahre für eine Organisation noch ein junges Alter sind. Man verfügt bereits über wertvolle Erfahrungen, zugleich liegen noch viele Perspektiven vor einem. Unser Ziel ist es, dass sich alles weiterentwickelt, dass neue Menschen, neue Familien und ihre Kinder zu uns kommen“, – erklärt Julija Kartaschowa – Geschäftsführerin des Regionalen Deutschen Kulturzentrums „Nadeschda“ in Samara, das in diesem Jahr ebenfalls ein Jubiläum feiert.
„Dafür setzen wir uns mit großem Engagement ein. Gleichzeitig unterstützen, schätzen und bewahren wir die Menschen, die am Ursprung unserer Bewegung standen und die uns seit nunmehr 35 Jahren begleiten.“
Der zweite Teil von „Kultureller Code „Russlanddeutsche““ zeigt die Gemeinschaft der Russlanddeutschen als einen lebendigen und dynamisch wachsenden Organismus, der sein historisches Erbe bewahrt und zugleich mit Zuversicht in die Zukunft blickt.
Wir wünschen Ihnen eine interessante und anregende Filmvorführung!
Das Projekt wurde vom Internationalen Verband der Deutschen Kultur im Rahmen des Programms zur Förderung der Russlanddeutschen in der Russischen Föderation realisiert
