Der Deutsche Nationale Rayon in der Altai-Region feiert sein 35-jähriges Bestehen. Ein Meilenstein, den wir zum Anlass genommen haben, um mit dem Rayonsleiter Iwan Haas einen Blick in die Zukunft zu werfen. Im Fokus des Gesprächs: Wie sich der ländliche Raum neu erfindet, warum moderne Schulen das Fundament von morgen sind und wie die Kultur der Russlanddeutschen lebendig bleibt. Ein ehrlicher Austausch über familiäre Werte und die fundamentale Pflicht der Politik, die Region zu einem echten Anziehungspunkt für die Menschen zu machen.
Am 20. Januar 2023 wählte der Abgeordnetenrat des Deutschen Nationalen Rayons Iwan Haas zum neuen Rayonsleiter. Seine berufliche Biografie ist tief in der Region verwurzelt: Hier kam er zur Welt, hier ging er zur Schule, hier wirkte er als Lehrer, leitete soziale Einrichtungen und engagierte sich in der kommunalen Selbstverwaltung.
Geboren wurde Iwan Haas am 6. Dezember 1977 im Dorf Grischkowka in der Region Altai. Im Jahr 2000 schloss er sein Studium an der Staatlichen Pädagogischen Universität Barnaul als Lehrer für Geschichte und Deutsch ab. Nach seinen Anfängen im Klassenzimmer führte ihn sein Weg in die Kommunalverwaltung, die Sozialpolitik und das Bildungswesen.
Heute setzt der Rayonsleiter klare Schwerpunkte: Wirtschaftswachstum, eine modernisierte Infrastruktur, die Pflege der Kultur der Russlanddeutschen sowie Perspektiven für junge Familien stehen ganz oben auf seiner Agenda.
Sie sind in der Region Altai geboren und aufgewachsen. Inwieweit hat diese tiefe Verbundenheit mit Ihrer Heimat Ihren beruflichen Werdegang geprägt?
– Ich bin wohl das klassische Beispiel für das Sprichwort: „Man soll dort wirken, wo man Wurzeln geschlagen hat.“ Geboren wurde ich im Dorf Grischkowka. Damals gehörte es noch zum Rayon Slawgorod, heute ist es Teil des Deutschen Nationalen Rayons. Hier habe ich meine Kindheit verbracht, hier bin ich zur Schule gegangen und habe meinen Weg ins Berufsleben gestartet. Im Grunde ist mein gesamtes Leben, mein ganzer Berufsweg, untrennbar mit der Region Altai und meinem Heimatrayon verbunden.
Natürlich hat mich das zutiefst geprägt – sowohl menschlich als auch in meiner Einstellung zur Arbeit. Wenn man auf dieser Erde aufgewachsen ist, die Menschen von klein auf kennt und die Besonderheiten der Region in- und auswendig versteht, dann sieht man auch die Probleme und das Potenzial mit ganz anderen Augen. Man übernimmt die Verantwortung für das, was um einen herum geschieht, nicht einfach nur als Amtsträger, sondern aus tiefstem Herzen.
Sie haben Ihre Laufbahn als Lehrer für Geschichte und Deutsch begonnen. Welche Erfahrungen aus dieser Zeit kommen Ihnen in Ihrer heutigen Position zugute?
– Ich war acht Jahre lang im Schuldienst tätig und habe Geschichte sowie Deutsch unterrichtet. Diese Jahre haben mich ohne Zweifel tief geprägt. Vor allem habe ich gelernt, was echte Zwischenmenschlichkeit bedeutet. Der Beruf des Pädagogen verlangt den ständigen, intensiven Austausch mit Menschen jeden Alters: mit Kindern, Teenagern, Eltern und Kollegen. Bis zu einem gewissen Grad steht ein Lehrer immer im Epizentrum des dörflichen Lebens und gehört zu den Ersten, die wissen, was die Region bewegt.
Die Schule hat mich gelehrt, Menschen wirklich zuzuhören und für jeden den richtigen Schlüssel zu finden. Schließlich sind wir alle Individuen mit eigenen Charakteren, Ansichten und Lebensumständen. Genau in dieser Zeit begreift man, wie existenziell es ist, eine kluge Kommunikation aufzubauen, Kompromisse zu schließen und selbst in festgefahrenen Situationen einen respektvollen Dialog auf Augenhöhe zu führen.
Dieses Fundament trägt mich auch heute in meiner Führungsarbeit. Zudem schult das Unterrichten das Verantwortungsbewusstsein, die Geduld und die Fähigkeit, Menschen zu überzeugen sowie den eigenen Standpunkt mit starken Argumenten zu untermauern. All das ist zu einem unverzichtbaren Teil meiner täglichen Arbeit geworden.
Sie bringen auch Erfahrung aus anderen Bereichen mit – dem Sozialwesen, der Privatwirtschaft und der Kommunalverwaltung. Welche dieser Stationen war rückblickend am prägendsten für Ihre Karriere?
– Einen enormen Erfahrungsschatz im Umgang mit Menschen verdanke ich ohne Frage meiner Arbeit im Sozialbereich – konkret im Arbeitsamt und in der lokalen Gemeindeverwaltung. Das war gewissermaßen die logische Fortsetzung jener Fähigkeiten, die ich bereits in meiner Zeit als Lehrer verfeinert hatte. Allerdings musste ich dort mit völlig neuen Zielgruppen kommunizieren und ganz andere, oft existenziellere Probleme lösen. Eine solche Arbeit erweitert den eigenen Horizont ungemein. Sie ermöglicht es, die Sorgen und Nöte der Bürger auf einer tieferen Ebene zu durchdringen und nach echten Lösungen zu suchen. Mit der Zeit entwickelt man einen ganzheitlichen Blick auf das Leben in der Region, auf die Bedürfnisse der Menschen und vor allem auf die Hebel, die eine Situation wirklich zum Positiven verändern können.
Der Deutsche Nationale Rayon ist eine Region mit einer einzigartigen Geschichte und Kultur. Welche Entwicklungspfade haben für Sie heute die oberste Priorität?
– Wir leben in einer sich rasant verändernden Welt – wer hier den Anschluss verpasst, hat schon verloren. Deshalb ist es heute von existenzieller Bedeutung, nicht nur mit der Zeit zu gehen, sondern ihr, wenn möglich, einen Schritt voraus zu sein. Ein Rayon besteht in erster Linie aus Menschen – mit ihren ganz eigenen Interessen, Bedürfnissen und Alltagssorgen. Das bedeutet im Umkehrschluss: Die Kernaufgabe der Politik ist es, rechtzeitig auf diese Erwartungen zu reagieren und die Rahmenbedingungen für ein lebenswertes Umfeld zu schaffen.
So gerne wir auch über Kultur, Bildung oder geistige Entwicklung sprechen möchten – das Fundament von allem bleibt immer die Wirtschaft. Wo Menschen leben, geht es unweigerlich um Arbeitsplätze, Stabilität, Einkommen und Lebensqualität. Daher gehört die wirtschaftliche Entwicklung für unseren Rayon zu den absoluten Schlüsselprioritäten.
Für mich als Rayonsleiter gilt: Wir müssen alles tun, damit die in der Region ansässigen Unternehmen stabil wachsen und die Menschen in unseren Dörfern Zugang zu einer ländlichen Infrastruktur haben, die keine Wünsche offenlässt. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die reinen Arbeitsplätze. Es geht um das große Ganze: um das soziale Gefüge, das Bildungswesen, die medizinische Versorgung und eine funktionierende Kommunalwirtschaft. Wir müssen Rahmenbedingungen schaffen, unter denen Familien hier Wurzeln schlagen wollen – wo sie ihre Zukunft sehen und ihre Kinder in einem sicheren Umfeld großziehen können.
Nur so kann eine Region organisch und aus eigener Kraft wachsen – getragen von den eigenen Fachkräften, dem internen Potenzial und dem Ideenreichtum der Bürger vor Ort. All diese Bereiche greifen wie Zahnräder ineinander. Bricht auch nur ein einziges Element weg, gerät die gesamte Regionalentwicklung ins Stocken. Genau deshalb führt heute kein Weg an einem systemischen, konsequenten Vorwärtsgehen vorbei. Wir müssen am Puls der Zeit bleiben.
Welche Projekte konnten in letzter Zeit im Rayon erfolgreich umgesetzt werden?
– Zuletzt konnten wir mehrere für die Region wegweisende Projekte realisiert, allen voran im sozialen Sektor und in der Infrastruktur. Man muss sich vor Augen führen: Die größte finanzielle Belastung für den Haushalt jeder Kommune liegt in der Instandhaltung sozialer Einrichtungen und des Versorgungsnetzes. Keine Schule und kein Kindergarten kann ohne Heizung, Strom oder Wasser funktionieren. Das bedeutet: Diese Bereiche verlangen nach kontinuierlichen Investitionen und einer systemischen Modernisierung.
In den letzten Jahren haben wir im Rayon eine komplett neue Schule gebaut, eine weitere generalsaniert, und aktuell laufen die Sanierungsarbeiten an zwei weiteren Bildungseinrichtungen. Faktisch haben wir in knapp vier Jahren Objekte mit einem Investitionsvolumen von Hunderten Millionen Rubel auf den Weg gebracht. Für unseren Rayon ist das ein Quantensprung.
Parallel dazu legen wir großen Wert auf die Modernisierung der Wasserversorgung. Jedes Jahr erneuern wir Leitungsnetze und tauschen gezielt mehrere kilometerlange Abschnitte aus. Für den ländlichen Raum ist das überlebenswichtig, denn die Qualität der Infrastruktur entscheidet hier eins zu eins über die Lebensqualität der Bürger.
Ein besonderes Augenmerk gilt selbstverständlich der Wirtschaft des Rayons. Heute verzeichnen unsere Vorzeigeunternehmen eine dynamische Entwicklung – allen voran die Firma „Brücke“, die sich auf die Herstellung und Verarbeitung hochwertiger Lebensmittel spezialisiert hat, und zwar ausschließlich aus Rohstoffen, die direkt hier in der Region erzeugt werden. Auch die Landwirtschaft wächst kontinuierlich weiter. Selbst unter den anspruchsvollen klimatischen Bedingungen der Kulunda-Steppe gelingt es uns dank moderner Technologien, beachtliche Ernten einzufahren und den Agrarsektor stabil auf Kurs zu halten.
Im vergangenen Jahr konnten im Rayon zwei Großprojekte in der Tierhaltung realisiert werden: zwei moderne Viehzuchtkomplexe für 600 bzw. 1.000 Tiere. Bemerkenswert ist, dass diese Anlagen in unterschiedlichen Dörfern des Rayons entstanden sind, was der gesamten Region zugutekommt. Für dieses Jahr ist bereits der Bau eines weiteren Komplexes geplant. Das bedeutet nicht nur neue Arbeitsplätze und bessere Arbeitsbedingungen vor Ort, sondern ist auch ein spürbarer Impuls für die Wirtschaftskraft und das Steueraufkommen unseres Rayons.
In Halbstadt wurde vor Kurzem ein Öko-Lehrpfad eröffnet. Was hat es mit diesem Projekt auf sich?
– Die Idee zu diesem Projekt reifte schon seit längerer Zeit. Halbstadt ist zwar nicht die größte Ortschaft des Rayons, aber genau deshalb wollten wir einen Ort schaffen, der zu einem echten Anziehungspunkt wird – sowohl für die Einheimischen als auch für unsere Gäste. Wer den Rayonszentrum besucht, soll etwas Bleibendes sehen und die ganz besondere Atmosphäre dieses Ortes spüren können.
Unsere Aufgabe war es daher, eine klare Route mit markanten Orientierungspunkten zu gestalten. So können die Besucher das Dorf und seine Natur entdecken und nehmen schöne Erinnerungen an unseren Rayon mit nach Hause. Der Öko-Lehrpfad ist weit mehr als nur ein modernisiertes Areal – er ist ein lebendiger Raum zum Entspannen, Spazierengehen und um eins mit der Natur zu werden.
Versteht sich dieses Areal eher als touristisches Highlight oder als Sportstätte?
– Tatsächlich vereint das Projekt beide Komponenten, sodass jeder genau das findet, was er sucht. Für die einen ist der Öko-Lehrpfad ein Ort zum Spazierengehen, Entspannen und um die Natur unseres Rayons auf sich wirken zu lassen. Für die anderen bietet er Raum für aktive Freizeitgestaltung und Sport. Unser Ziel war es, ein vielseitiges Areal zu schaffen, das Menschen unterschiedlicher Generationen und mit völlig verschiedenen Interessen gleichermaßen anspricht.
Wie entwickelt sich der Rayon heute im kulturellen Bereich und wie wird die Kultur der Russlanddeutschen konkret gefördert?
– Ohne Frage arbeiten wir intensiv mit allen Organisationen der Russlanddeutschen zusammen und bringen uns aktiv in die Initiativen ein, die in diesem Netzwerk entstehen. Das Spektrum reicht von regionalen bis hin zu interregionalen Projekten, Festivals und Kulturbegegnungen. Bei all diesen Anlässen ist es unser Anspruch, den Deutschen Nationalen Rayon und sein reiches Kulturerbe würdig zu repräsentieren.
Für uns ist es von zentraler Bedeutung, die Kultur der Russlanddeutschen als integralen Bestandteil der multinationalen Kultur Russlands zu pflegen. Dabei geht es längst nicht mehr nur um das Ausrichten von Veranstaltungen. Es geht um die Bewahrung von Traditionen, der Muttersprache und des historischen Gedächtnisses sowie um die gezielte Unterstützung von Ensembles und Bürgerinitiativen. Kultur ist das unsichtbare Band, das Generationen verbindet. Sie hilft den Menschen, ihr Identitätsgefühl und die tiefe Verbundenheit mit ihrer Heimat zu bewahren.
Was ist für Sie persönlich die größte Motivationsquelle bei Ihrer täglichen Arbeit?
– Meine größte Motivation sind die Menschen. Wenn Bürger mich auf der Straße ansprechen und einfach ein ehrliches, von Herzen kommendes „Danke“ sagen, oder wenn man sieht, dass sich die Region spürbar zum Positiven verändert – genau das ist der eigentliche Lohn meiner Arbeit. Es ist der stärkste Antrieb, um konsequent weiterzugehen.
Welche Kernaufgaben haben Sie sich für die Entwicklung des Rayons in den kommenden Jahren gesetzt?
– Die Hauptaufgabe für die nächsten Jahre ist die konsequente Weiterentwicklung und Modernisierung unseres gesamten Lebensumfelds. Wir müssen zeitgemäße, attraktive Lebensbedingungen schaffen, damit der Rayon zukunftsfähig bleibt und vor allem für die junge Generation an Anziehungskraft gewinnt.
Es ist von entscheidender Bedeutung, dass junge Menschen nach ihrer Ausbildung den Wunsch verspüren, in ihre Heimat zurückzukehren. Heute muss jedem Bürger bei uns klar sein: Ein Wunder wird nicht von alleine geschehen. Es werden keine Fachkräfte aus den Großstädten zu uns strömen, um all unsere Probleme für uns zu lösen. Unglaublich viel hängt von uns selbst ab – von der Kommunalpolitik, den Schulen, den Familien und von der inneren Einstellung der Menschen zu ihrer Heimat.
Es muss sich wie ein roter Faden durch unser Bewusstsein ziehen: Wenn wir nicht selbst zurückkehren und unseren Rayon so gestalten, wie wir ihn uns wünschen, wird es kein anderer für uns tun. Nur durch gemeinsame Anstrengungen können wir die Region, in der wir leben, bewahren und erfolgreich in die Zukunft führen.
Sind im Rayon weitere Großprojekte geplant?
– Selbstverständlich haben wir weitreichende Pläne für die Zukunft. Wenn man es pragmatisch betrachtet, beginnt jedes große Vorhaben am Schreibtisch – mit der Ausarbeitung von Konzepten. Als ich das Amt des Rayonsleiters übernahm, bestand eine meiner ersten Aufgaben darin, für dutzende Objekte gleichzeitig die baureifen Planungen vorzubereiten. Es ist von zentraler Bedeutung, in den zuständigen Ministerien und Behörden nicht bloß Probleme zu beklagen, sondern direkt mit fertigen Lösungen und einem klaren Konzept aufzukreuzen.
Heute verfügen wir über ein solides Projektportfolio, das wir kontinuierlich erweitern. Wir setzen klare Prioritäten, filtern die für die Bürger wichtigsten Kernbereiche heraus und gehen Schritt für Schritt voran. Die Arbeit in der Kommunalverwaltung verlangt Hartnäckigkeit und einen langen Atem. Ich kann sagen, dass ich in meiner Amtszeit so gut wie nie auf Unverständnis gestoßen bin, wenn es um die Weiterentwicklung unserer Region ging. Am Ende hängt der Erfolg von Projekten maßgeblich von der Zielstrebigkeit der Führung und der Bereitschaft ab, dicke Bretter systematisch zu bohren.
Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen des Deutschen Nationalen Rayons
In diesem Jahr feiert der Deutsche Nationale Rayon sein 35-jähriges Bestehen. Welche Festlichkeiten sind zum Jubiläum geplant?
– In der ersten Julidekade planen wir eine ganze Reihe von Feierlichkeiten im gesamten Rayon. 35 Jahre mögen vielleicht kein ganz runder Jahrestag sein, aber für uns ist es von großer Bedeutung, diesen Meilenstein gebührend zu würdigen. Dieses Jubiläum ist der sichtbare Beweis dafür, dass unser Rayon floriert, sich weiterentwickelt und seine einzigartige Identität bewahrt.
Wir wünschen uns, dass dieses Fest zu einem bedeutenden Ereignis für die Bürger wird – zu einem Anlass, um die Geschichte der Region, ihre Menschen, Erfolge und Traditionen noch einmal Revue passieren zu lassen. Für uns ist dies ein wirklich wichtiges Datum und ein starkes Symbol dafür, dass der Deutsche Nationale Rayon seinen Weg voller Zuversicht fortsetzt.
Sie sind Vater von mehreren Kindern. Wie gelingt es Ihnen, die Balance zwischen Beruf und Familie zu halten?
– Wenn ich ehrlich bin, muss wohl eher meine Familie den Spagat zwischen meiner Arbeit und mir meistern. Das Amt des Rayonsleiters verlangt vollen, unermüdlichen Einsatz rund um die Uhr. Da bleibt für das Familienleben natürlich weitaus weniger Zeit, als man sich oft wünschen würde.
Gleichzeitig habe ich ein unheimliches Glück mit meinen Liebsten. Meine Familie bringt tiefes Verständnis für meine Arbeit auf, zeigt keinen Neid und hält mir in jeder Situation den Rücken frei. Sie ist mein sicherer Hafen – jener Ort, der mir die Kraft gibt, weiterzugehen und meine Pflicht zu erfüllen. Und jede freie Minute, die ich irgendwie abknapsen kann, versuche ich meinen Lieben zu schenken, selbst wenn es nicht so viel ist, wie wir es uns alle wünschen würden.











