Synthetische Choreografie und Computertechnologien, die mathematische Präzision erfordern – können diese Bereiche integraler Bestandteil eines einzigen Menschenlebens werden? Die Antwort lautet: Ja. Der Lebensweg des Tänzers, professionellen Choreografen, Ballettmeisters und Top-IT-Managers Artem Lebsak beweist dies.
Als Kind hatte Artem kaum eine Chance, der Kunst der Choreografie gleichgültig zu bleiben: Seine Eltern, Alexander und Irina Lebsak, unterrichteten Balltänze. Schon früh beobachtete Artem den Unterricht und die Aufführungen der Tänzer – und begann so, die Sprache zu erlernen, die ohne Worte verständlich ist.
Das Interesse an Computertechnologie, das in der Kindheit entstanden war, hatte sich bis zum Alter von 17 Jahren zu einem bewussten Ziel entwickelt. Artem erkannte, dass die Lehrerkarriere seiner Eltern saisonabhängig war und verstand, wie wichtig ein zweiter Beruf ist. Das Spektrum der Arbeitsaufgaben und beruflichen Interessen veränderte sich im Laufe der Zeit. Heute ist Artem Betriebsleiter bei „Softmus“, einem Integrator, der sich mit Datenflussmanagement, der Implementierung künstlicher Intelligenz und Effizienzsteigerungen auf Basis von Analysen des digitalen Fußabdrucks in Unternehmensinformationssystemen befasst.
Die Geschichte von Artem Lebsak handelt nicht von der Entscheidung zwischen Tanz und Technologie. Sie handelt von Integrität.
Tanzen ist für mich die Möglichkeit, das innere Gleichgewicht zu bewahren. Nach einem Tag am Computer, umgeben von komplexen Prozessen, Daten und Abstraktionen, ging ich ins Tanzstudio – an einen Ort, wo es Körper, Musik und menschliche Begegnungen gab.
Mehr über das Leben in zwei Rhythmen – kreativen und analytischen – und über die Familiengeschichte von Artem Lebsak erfahren Sie im Artikel, der auf der Webseite der Künstlervereinigung der Russlanddeutschen verfasst wurde.
